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	<title>Themen Kleinkind Archives - AWO Mulde Collm</title>
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	<title>Themen Kleinkind Archives - AWO Mulde Collm</title>
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		<title>Wenn der Start ins Leben zu schnell beginnt</title>
		<link>https://awo-mulde-collm.de/wenn-der-start-ins-leben-zu-schnell-beginnt/10962/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geschäftsstelle Grimma]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 13:09:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Themen Kleinkind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Welt-Frühgeborenen-Tag am 17.November möchten wir als sozialer Träger auf die Bedeutung eines gut funktionierenden Netzwerkes an Hilfeleistungen und Beratungsangeboten für betroffene Eltern hinweisen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AWO Frühförderstelle hilft auch Frühchen und Eltern + 17.November ist Welt-Frühgeborenen-Tag</strong></p>
<p>WURZEN/ MULDENTAL. Die Geburt des eigenen Kindes bedeutet Glücksgefühl und Sorge zugleich. Wenn das Leben zu schnell beginnt, durchleben Eltern zudem eine Zeit der enormen psychischen und körperlichen Belastung. Zum Welt-Frühgeborenen-Tag am 17.November möchten wir als sozialer Träger auf die Bedeutung eines gut funktionierenden Netzwerkes an Hilfeleistungen und Beratungsangeboten für betroffene Eltern hinweisen. Um deren Begleitung und um die Belange der Frühchen kümmert sich die Interdisziplinäre Frühförder- und Beratungsstelle des AWO Kreisverbandes Mulde-Collm e.V. im Landkreis Leipzig.<br />
Frühcheneltern kennen das: nach der meist plötzlichen Geburt und endlosen Krankenhausaufenthalten kommt endlich das Baby nach Hause. Der Stress und die Ängste werden aber nicht weniger. Nachts lauscht man, ob das Kind auch regelmäßig atmet, tagsüber überwacht man Maschinen und beobachtet sein Baby. Das ist eine Zeit, die den Eltern viel Kraft kostet. Sie brauchen dabei menschliche Begleitung und fachliche Hilfe, vor allem zur Beantwortung von Fragen und Sorgen im Alltag. Hier kommt unser professionelles Team der Frühförder- und Beratungsstelle ins Spiel.</p>
<p><strong>Immer mehr Frühchen</strong><br />
Unsere Experten begleiten Eltern mit Frühchen, aber auch anderer beeinträchtigter Kinder im Landkreis Leipzig auf den ersten Schritten ins gemeinsame Leben. „Wir stehen mit den Neonatologie-Teams und den Kinderärzten der Region im engen Kontakt, um die Familien nach der Entlassung aus dem Krankenhaus, mit ihren zu früh geborenen Babys, wohnortnah zu unterstützen.“ so Frau Bosniakowski, Leiterin der Frühförder- und Beratungsstelle. Auch ihr Team betreut immer mehr Frühchen. Deutschlandweit werden pro Jahr etwa 60.000 Kinder zu früh geboren, also eines von 10 Neugeborenen. Nie standen die Chancen so gut, dass auch Babys überleben und ein gesundes Leben vor sich haben, die vor der 28.Schwangerschaftswoche zur Welt kommen.</p>
<p><strong>Signale des Kindes erkennen</strong><br />
Die Frühförderung findet in Anbetracht der Situation meist zu Hause statt oder in den speziell für die Förderung ausgestatteten Räumlichkeiten der Frühförderstelle in Wurzen. „Unsere Arbeit basiert auf einem starken Vertrauensverhältnis. Wir unterstützen die Entwicklung der Babys nach den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten, wir helfen den Eltern, Signale des Kindes zu erkennen, angemessen darauf zu reagieren und Teilhabefähigkeiten zu ermöglichen. Wir stärken die Eltern-Kind-Interaktion und stehen für Fragen hilfreich zur Seite“, sagt Frau Bosniakowski. Die Begleitung der Familie kann bei Bedarf bis zum Schulalter angeboten werden. „Wir möchten allen Eltern Mut machen, ihren Weg mit ihrem Kind zu finden“, betont sie. Und meist bliebe der Kontakt zu Eltern bestehen. Betroffene Familie melden sich und erzählen, wie es den Schützlingen ergangen ist. Viele zu früh geborene Kinder entwickeln sich demnach, nach anfänglichen Schwierigkeiten, völlig unproblematisch und besuchen ohne wesentliche Hindernisse Kindergarten und Schule. Bosniakowski: „Das freut uns sehr und gehört zu unseren Glücksmomenten bei der Arbeit.“</p>
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		<title>&#8222;Komm jetzt endlich&#8230;&#8220; &#8211; wenn Mama &#038; Papa mit mir sprechen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Geschäftsstelle Grimma]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 08:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Themen Kleinkind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Tag der gewaltfreien Erziehung Morgens vor der Kita Ich werde um 7 Uhr geweckt. Juhu, ich darf noch 10 min in meinem Zimmer spielen. Ich wende mich meinen Lieblingsbausteinen zu und beginne sie zu stapeln. Ich bin vollkommen vertieft darin. Mir ist, als hätte ich gerade irgendwo weit weg meinen Namen gehört. Ich staple [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Zum Tag der gewaltfreien Erziehung</h4>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-9530" src="https://www.awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/gewaltfreie-erziehung-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/gewaltfreie-erziehung-300x169.jpg 300w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/gewaltfreie-erziehung-1030x579.jpg 1030w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/gewaltfreie-erziehung-768x432.jpg 768w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/gewaltfreie-erziehung-705x397.jpg 705w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/gewaltfreie-erziehung.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Morgens vor der Kita</strong></p>
<p>Ich werde um 7 Uhr geweckt. Juhu, ich darf noch 10 min in meinem Zimmer spielen. Ich wende mich meinen Lieblingsbausteinen zu und beginne sie zu stapeln. Ich bin vollkommen vertieft darin. Mir ist, als hätte ich gerade irgendwo weit weg meinen Namen gehört. Ich staple weiter konzentriert an meinen Turm. Der gelbe Stein möchte leider nicht oben bleiben und rummmms &#8211; fällt der ganze Stapel zusammen.</p>
<p>Ich höre die Stimme jetzt deutlicher … lauter. Sie ruft, dass wir frühstücken müssen. Eigentlich möchte ich aber den Turm nur einmal noch fertig aufbauen. Ein lautes „Komm jetzt endlich – ich habe 10 min gesagt“ erreicht mein Kinderzimmer. Was genau bedeuten 10 Minuten? Dann geht die Tür auf und energisch werde ich von meinem Turm weggezogen und auf den Arm genommen. Mein Turm ist noch nicht fertig! Doch dafür hat gerade niemand ein Ohr. In meinem Kopf, Bauch und Herzen wird es mir mulmig und ich muss jetzt einfach weinen.</p>
<p>Soeben war ich der größte Baustein – Ingenieur aller Zeiten! Ich habe dich wohl nicht gehört. Du sagst zu mir, ich hätte lange genug Zeit zum Spielen gehabt und es reicht jetzt.</p>
<p>Jetzt frühstücke ich. Du musst schon die ersten Nachrichten auf deinem Telefon beantworten. Ich bin immer noch sehr traurig und mag eigentlich gar nichts essen. Ich schau in mein Schüsselchen, beginne die Müsliflocken auf dem Tisch zu sortieren. Ein schönes Muster entsteht da. Du tippst weiter auf deinem Telefon herum. Wenn ich mit dem Milchfinger entlang wische, entsteht ein schönes Muster. Wirklich schön, etwas Milch-Müsli-Gemisch tropft nach unten. Ich erschrecke fürchterlich, denn du stehst direkt vor mir. Dein Gesicht erschreckt mich. Du sagst mir, dass ich besser aufpassen und nicht immer Dreck verursachen soll am und vor allem unter dem Tisch.</p>
<p>Nach dem Essen putzt du mir die Zähne. Ich merke, dass du immer noch böse auf mich bist. Deswegen traue ich mich nicht, dir zu sagen, dass ich das selbst machen möchte. Jetzt bin ich auch traurig. Danach werde ich rasch von dir angezogen. Nicht den Pulli, denke ich mir &#8211; der geht so schwer über den Kopf. Ich signalisiere dir, dass ich genau diesen nicht möchte. Doch du hörst mir nicht zu. In meinem Bauch und Herzlein beginnt es wieder seltsam mulmig zu werden – Tränen steigen in meine Augen.</p>
<p>Aber du sagst: Was hast du denn jetzt schon wieder? <em>Schon wieder?</em> Ich werde noch trauriger. Aber du sagst, ich soll bloß nicht nochmal damit anfangen, denn wir müssen gleich los, damit wir nicht zu spät in die Kita kommen. Jetzt schon? Schade, wir haben noch nicht einmal wirklich gekuschelt oder miteinander gesprochen. Ich bin traurig und mein Bauch tut weh.</p>
<p>An der Garderobe liegen Jacke, Mütze, Schal und Schuhe. Das alles muss jetzt wirklich schnell angezogen werden, teilst du mir mit. Du wirkst noch immer sehr hektisch. Ich schaue aus dem Fenster – was für ein schöner Vogel. Schau mal dort den schönen Vogel an! Ich will dir zeigen, was ich entdeckt habe. Aber du ziehst gerade deine Jacke an und rufst mir zu, dass ich endlich Ruhe geben soll und noch die Mütze aufsetzen muss. Die Mütze ist aber gerade nicht wichtig für mich. Hier ist es warm und der Vogel ist zu interessant, um wegzuschauen. Er hat etwas Heu im Schnabel. Was er wohl damit macht? Du bist fertig angezogen und kommst zu mir.</p>
<p>Oh nein! Den Gesichtsausdruck kenne ich – er verheißt nichts Gutes. „Mir reicht es jetzt“ sagst du und zack &#8211; lande ich wieder auf deinem Arm. Ich fühle mich eingezwängt und kann mich nicht bewegen. Dabei will ich doch wissen, was der Vogel mit dem Heu macht? Du stopfst mich in meinen Kindersitz. Ich bin traurig.</p>
<p>Ab in die Kita. Am Zaun hängt ein großes buntes Plakat. Ich kann es nicht lesen. Aber die anderen Mütter davor sprechen von gewaltfreier Erziehung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> „Man kann in ein Kind nichts hineinprügeln,<br />
aber vieles herausstreicheln.“ </strong></p>
<p><strong>Astrid Lindgren</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Liebe Mamas und Papas, </strong></p>
<p>ihr nehmt meine Hand wenn ich ängstlich bin, ermutigt mich, wenn ich mich fürchte, nehmt mich in die Arme, wenn meine Gefühle durcheinander sind. Ihr huschelt und kuschelt mich, lest mir die schönsten Geschichten und singt mir die liebsten Lieder vor. Wir machen Späße, ziehen Grimassen, tanzen durch die Wohnung bis wir umfallen. Wir lachen über lustige Fantasietiere oder wenn mein Eis nach unten kleckst und Ameisen es aufschlecken.</p>
<p>Aber manchmal &#8211; manchmal schafft ihr es eben nicht. Und ich weiß, manchmal sind die Zeiten stürmisch, meine Gefühle zu stark, eure Termine zu eng gestrickt, noch zu viel zu tun. Manchmal fahrt ihr mich grundlos an, werdet zu laut oder grob, manchmal wisst ihr sicherlich auch einfach nicht weiter.</p>
<p>Aber IHR seid mein Zuhause und ich möchte euch sagen, dass ich euch liebe. Ihr könnt mir auch Strukturen und Grenzen aufzeigen, bitte schau dabei emphatisch auf meine Bedürfnisse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Plädoyer für mehr Nachsicht, Weitsicht und Selbstreflexion</h4>
<p><strong>Liebe Eltern</strong>,</p>
<p>gehen wir mit unseren Kindern wirklich immer fair und gewaltfrei um? Gewalt ist nicht nur der Klaps auf die Finger oder den Po. Auch das laute Wort, die Ungeduld, Drohungen („wenn du jetzt nicht gleich…, dann…“) sind Gewalt, die Kindern psychischen Schaden zufügen können.</p>
<p>Wann sind wir besonders empfindlich, wann besonders leicht reizbar? Wann ist unser Geduldsfaden das letzte Mal gerissen? Wann haben wir unseren Kindern das letzte Mal etwas gesagt, zu laut &#8211; zu doll &#8211; zu heftig? Und haben wir es nicht beinahe sofort wieder bereut? Und hat es nicht letztens auch in der Hand gekribbelt, als das Kind einen neuen Wutausbruch hatte und alle Leute dabei zusahen?</p>
<p>Wir wollten euch mit unserer kleinen Geschichte am Anfang die kindliche Sichtweise aufzeigen. Denn unsere Kinder müssen viel von unserem täglichen Stress abfangen. Vielleicht ist es ein guter Anfang, sich häufiger in die Perspektive des Kindes zu begeben und dessen Bedürfnisse und Handlungen genauer zu ergründen. Warum reduzieren wir nicht unsere tägliche  To-do-Liste und entschleunigen den Alltag etwas?</p>
<p>Wenn ihr merkt, dass das Schimpfen oder Lautstärke zu oft den familiären Alltag beherrscht, dann ist es Zeit, zu handeln. Reflektiert, wie und wann kommt es dazu. Welche Auslöser erkennt ihr bei euch? Versucht gemeinsam zu überlegen, was ihr tun könnt. Vielleicht gebt ihr auch einmal einer Familienkonferenz eine Chance? Wie auch immer, es gilt aus diesem Teufelskreis schnell auszubrechen.</p>
<p>Wir Eltern sind die, die Orientierung bieten sollten, als gute Vorbilder vorangehen, Struktur und Grenzen aufzeigen und so liebevoll das Heranwachsen begleiten. Achtsamkeit und Respekt sich selbst und anderen gegenüber sind dabei unerlässlich. Und mal ehrlich, wir würden doch auch nicht unsere Freundin, den Chef oder die Verkäuferin laut anbrüllen, nur weil etwas schiefgelaufen ist oder die Zeit drängt?  Warum reagieren wir also bei unseren Kindern so?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum ist Lesen so wichtig für Kinder?</title>
		<link>https://awo-mulde-collm.de/warum-ist-lesen-so-wichtig-fuer-kinder/9336/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geschäftsstelle Grimma]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 05:27:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Themen Kleinkind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Tag des Buches möchte die AWO Familienbildung Muldental nicht nur mit drei Büchertipps inspirieren, sondern auch kräftig Werbung für das Vorlesen im Familienalltag machen.</p>
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<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-9337" src="https://www.awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/buchempfehlungen-fabi-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/buchempfehlungen-fabi-300x225.jpg 300w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/buchempfehlungen-fabi-1030x773.jpg 1030w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/buchempfehlungen-fabi-768x576.jpg 768w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/buchempfehlungen-fabi-705x529.jpg 705w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/04/buchempfehlungen-fabi.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Liebe Eltern,</p>
<p>heute &#8211; zum Tag des Buches &#8211; möchten wir euch nicht nur mit drei Büchertipps inspirieren, sondern auch kräftig Werbung für das Vorlesen im Familienalltag machen.</p>
<p>Vorlesen…natürlich für viele Eltern sicherlich keine Neuigkeit. Eltern lesen so beispielsweise zum Abend, beim Zubettbringen oder zum Herunterkommen nach einem anstrengenden Tag vor.</p>
<p>In der Realität sieht das Vorlesebild aber etwas anders aus. Eine Befragung von Eltern, durchgeführt von der Stiftung Lesen ergab, dass rund 32 Prozent der Eltern in Deutschland ihren Kindern selten oder nie vorlesen.</p>
<p>Da das Vorlesen aber so enorm nützlich und die beste Investition in die spätere Lesefähigkeit von Kindern ist, möchten wir euch hier gleich noch ein paar mehr Gründe fürs Vorlesen an die Hand geben.</p>
<p>Vielleicht können wir ja mit dem heutigen Beitrag die Anzahl der vorlesenden Eltern steigern?  Ihr dürft den Artikel also gerne teilen! Vielleicht schreibt ihr uns auch, welche Bücher eure Kinder verschlingen oder nicht mehr aus der Hand geben wollen. Wir freuen uns auf viele Inspirationen für die Bücherregale!</p>
<h4>9 Gründe, warum wir unseren Kindern vorlesen sollten</h4>
</div></section><br />
<div  class='togglecontainer av-kntevwzt-01003c4e015661a88c268ed0492f204b  avia-builder-el-3  el_after_av_textblock  el_before_av_hr  toggle_close_all' >
<section class='av_toggle_section av-7djo8-fae5623fa0fc41401b90b384721ad103'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p data-fake-id='#toggle-id-1' class='toggler   '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-1'>1. Vorlesen weckt die Fantasie.<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-1' class='toggle_wrap  '  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Ganz anders als im Fernsehen oder auf dem Tablett beflügelt das Lesen die Fantasie. Kinder malen sich im Kopf eigene Bilder aus, tauchen völlig in die Geschichten und in neue Welten ein. So fördern sie ihre Vorstellungskraft.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-e1gknc-ac0d946f5f7ccf075656a4a171409d38'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p data-fake-id='#toggle-id-2' class='toggler   '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-2'>2. Vorlesen fördert das Sprachgefühl<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-2' class='toggle_wrap  '  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Da sich das Sprachverständnis erst noch entwickeln muss, fördern Eltern schon sehr früh das Gefühl für Rhythmus und der Sprachmelodie, wenn sie vorlesen.</p>
<p>Kinder lernen so den Aufbau der Sprache und neue Wörter kennen. So erweitern sie ihren Sprachwortschatz enorm. Häufig fangen Kinder, die viel Vorgelesen bekommen, früher an zu sprechen und können sich besser ausdrücken.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-1aav7c-c8f5eadf3b1c2c740d93982823b9d6c0'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p data-fake-id='#toggle-id-3' class='toggler   '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-3'>3. Vorlesen geht in jedem Alter<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-3' class='toggle_wrap  '  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Je früher in den Familien das Vorlesen zum Alltag zählt, desto besser. Bereits für die Kleinsten gibt es Bücher mit Bildern, zum Anfassen, Lauschen und Entdecken. Wie lange ein Kind beim Vorlesen „mitmacht“ ist jedoch individuell unterschiedlich. Natürlich hält das Kleinkind nicht so lange durch, wie der Grundschüler. Fakt ist aber, wenn das Interesse an einem Buch vorhanden ist, so haben Kinder oftmals Lieblingsbücher, Bücherreihen oder Themen. Schon die Kleinsten haben ihre Favoriten, die immer wieder fleißig zu den Eltern getragen werden.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-b4hf9k-b565830776d6e4d8048bcbfc850931fd'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p data-fake-id='#toggle-id-4' class='toggler   '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-4'>4. Vorlesen schafft neues Wissen<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-4' class='toggle_wrap  '  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Vorlesen macht Kinder schlau. Nicht nur, das sie neue Themen und Wörter kennenlernen, sie können dazu auch immer Fragen stellen, die sie gerade bewegen. Weiterhin können Familien ganz aktiv Dinge, die sie gerade beschäftigen, in den Vorlesealltag einbauen. Für viele Familienthemen oder Konfliktsituationen gibt es passende Bücher: so u.a. wenn das Geschwisterchen kommt, die Wut siegt oder der Schuleintritt vor der Tür steht.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-959c60-fd061ce4bcb7ba6ded9dcac4b0ced122'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p data-fake-id='#toggle-id-5' class='toggler   '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-5'>5. Ausgeglichenheit &amp; Konzentration<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-5' class='toggle_wrap  '  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Kinder brauchen ab und an eine Verschnaufpause – <em>Eltern übrigens auch!</em> Eine gemeinsame Lesezeit hilft Kindern, wie Eltern, zur Ruhe zu kommen. Da Kinder konzentriert den Inhalten lauschen oder Bilder betrachten, wird so nicht nur die Merkfähigkeit, sondern auch die Konzentration gefördert. Das wirkt sich später positiv auf das Lernen aus, denn hier benötigen die Kinder beide Fähigkeiten.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-81hso8-b3c1bb696d95e975ab3f255a36288092'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p data-fake-id='#toggle-id-6' class='toggler   '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-6'>6. Vorlesen schafft Rituale<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-6' class='toggle_wrap  '  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Wichtig ist bei diesen Ritualen, dass sich Eltern <em>Zeit und Ruhe</em> nehmen. Vorlesen sollte nicht als ein Übel am Abend angesehen werden. Also: erst einmal richtig gemütlich machen und sich dann auf das Kind einlassen, denn Kinder haben immer Fragen oder wollen eine Seite noch einmal ganz genau betrachten. Es lohnt sich diese kindliche Neugier zu stillen und Nachfragen zu beantworten.</p>
<p><strong>     </strong></p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-69xrug-5dbb2b3ee79aa1005257edc473c1f0e5'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p data-fake-id='#toggle-id-7' class='toggler   '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-7'>7. Vorlesen fördert das Miteinander und das Einfühlungsvermögen<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-7' class='toggle_wrap  '  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Durch Geschichten lernt Ihr Kind nach und nach, sich in andere hineinzuversetzen und Verhaltensweisen einzuschätzen. Darüber hinaus haben alle Bücher eine Art Botschaft oder eine Moral, die sich Kinder zu Eigen machen.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-4llhoo-455696eb52e5495f5fd278b51e48f491'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p data-fake-id='#toggle-id-8' class='toggler   '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-8'>8. Zeit fürs Zusammensein<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-8' class='toggle_wrap  '  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Vorlesen macht am meisten Spaß, wenn man eng aneinander gekuschelt ins Buch schaut. Kinder spüren, wenn Eltern sich fürs Vorlesen Zeit nehmen, ohne Hektik bei der Sache sind. Weiterhin schafft diese Zeit Nähe, Geborgenheit und Vertrauen.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-1tngd4-a992687c9867fd186442c20779a0fab8'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p data-fake-id='#toggle-id-9' class='toggler   '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-9'>9. Vorlesen macht Spaß<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-9' class='toggle_wrap  '  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Vorlesen ist keine starre Sache. Wann immer nötig kann unterbrochen werden. Egal ob es Nachfragen gibt, Kinder sich schlapp lachen oder die Eltern kleine Späße in das Vorlesen einbauen. Vorlesen darf immer Spaß machen – dem Leser wie auch dem Zuhörer.</p>
</div></div></div></section>
</div><br />

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<section  class='av_textblock_section av-kntf5ada-3aa1b0d09e624082209c90415c32b4da '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><strong>Unser Tipp zum Ende:</strong></p>
<p>Keine Sorge liebe Eltern- auch wenn ihr bereits 50-mal das Wimmelbuch betrachtet, 120-mal Buchklappen geöffnet und geschlossen oder 200-mal von Pippis Streichen vorgelesen habt – Kinder langweilen sich nicht, wenn sie die gleiche Geschichte öfter hören. Im Gegenteil: Kinder lernen durch Wiederholungen und verankern Neues – besonders die Kleineren.</p>
<p>Wie ihr wisst, sind wir ein großer Fan von Wiederholungen, Strukturen und Ritualen. Unsere Kinder leben in einer schnellen und eindrucksstarken Welt. Eltern mit dem Vorlesen definitiv etwas Gutes tun, nämlich durch Vorleserituale und Wiederholungen, <em>Sicherheit und Ausgleich bieten.</em></p>
<h4>Büchertipps</h4>
<p>Es gibt so viele Kinderbücher – bunte, laute, leuchtende, simple, stille, schlichte, weise, wilde, große, kleine, vielschichtige, lustige oder traurige.</p>
<p>Wir haben heute drei Bücher für euch mitgebracht. Da auch wir Eltern sind und viele Bücherschätze in den Regalen stehen haben, war die Auswahl nicht einfach.</p>
<p><strong>1. Das Buch „Zieh 2 mal und finde die ……“ </strong>(Für die Kleinsten – ein Entdeckerbuch)</p>
<p>Die Kleinkinder können hier in verschiedene Bücherreihen folgendes entdecken: Tiere, Fahrzeuge oder den Wald. In jeder Doppelseite können die Kinder in eine neue Welt eintauchen und wenn sie die Schieber 2x ausfahren, finden sie weitere Details und Überraschungen. Wunderbar sind auch die nicht überladenen und freundlichen Illustrationen und die passenden Reime. Dank ihrer Melodie und Reimform prägen sie sich nicht nur schneller ein, sondern regen die Sprache an und sorgen für gute Laune.</p>
<p><strong>2. „Valentin hat keine Angst“ </strong>(Für Kinder ab ca. 3 Jahren)</p>
<p>Dieses schon ältere Buch möchten wir euch bekannt machen, weil es eines der Lieblingsbücher bei unseren Online-Leseangeboten war. Sie sind förmlich in die Geschichte eingetaucht und haben voller Spannung die Geschichte verfolgt und die Details bewundert.</p>
<p>Dieses wunderschön illustrierte Buch zeigt den Kindern zauberhaft auf, wie man Furcht und Angst überwinden kann, wenn man sich vertraut und zusammenhält. Die Kinder entdecken hier faszinierende Bilder und in 40Klappen sind Überraschungen verborgen, die es zu entdecken gilt. Auch dieses Buch darf unbedingt in den Kinderbücherregalen stehen!</p>
<p><strong>3. „Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen“ </strong>(Für Kinder ab ca. 6-8 Jahren)</p>
<p>Ein echter Schatz, der sicher schon in einigen Bücherregalen vorhanden ist und trotzdem – allen Nichtbesitzern – unbedingt vorgestellt werden muss.</p>
<p>Dieses Buch ist mutig, denn es greift Emotionen auf und weiter noch es schafft ausreichend Raum für diese. Nun ja, denken Eltern vielleicht, das können doch einige andere Bücher auch.</p>
<p>Sicherlich! Aber dieses Buch greift so wunderbar die negativen, die schlechten Stimmungsbilder auf – kurz: diese Stimmungen, die wir vor unseren Kindern immer gern fernhalten wollen.</p>
<p>Hier lernen Kinder (und Eltern), dass es natürlich ist ungute Gefühle zu verspüren und sie unbedingt Raum und Platz bekommen müssen. Die Geschichten zeigen auf, dass wir mit Gelassenheit diese Thematik angehen können, aber auch, das Negieren oder zur Seite zu schieben keine Lösung ist und diese manchmal schlichtweg auch gerade nicht in Sicht ist.</p>
<p>Die schönen Bilder, die Geschichten samt ihrer drolligen Darsteller sind einfach ein Vorlesemuss und nicht umsonst bei vielen Kindern so beliebt. Hier streiten sich die Tiere um die Meisterschaft im Wütendsein. Wie wäre es liebe Eltern mit der Geschichte vom Klippschliefer, der wütend ist, weil die Sonne es sich jeden Abend wagt unterzugehen. Oder die vom Igel, der versucht herauszubekommen, wie man sich wütend fühlt. Oder doch lieber die von der Ameise und der Kröte – die Wege suchen mit der Wut umzugehen.</p>
</div></section></p></div>
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		<title>Erziehungskiller Dauerstress</title>
		<link>https://awo-mulde-collm.de/erziehungskiller-dauerstress/8342/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geschäftsstelle Grimma]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 13:41:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Themen Kleinkind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erziehen wir schlechter, wenn wir unter Stress stehen? Für die Erklärung dieser These muss ich etwas wissenschaftlicher herangehen. Stress ist eine Reaktion auf Gefahren, die unseren Vorfahren zu Urzeiten ein Überleben ermöglicht hat. Wurde eine Gefahr wahrgenommen, schaltet sich der Verstand aus und die Amygdala, der Teil unseres Gehirns der für Angst und Stress zuständig [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8347" src="https://www.awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/02/erziehungskiller-dauerstress-300x251.jpg" alt="" width="300" height="251" srcset="https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/02/erziehungskiller-dauerstress-300x251.jpg 300w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/02/erziehungskiller-dauerstress-1030x863.jpg 1030w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/02/erziehungskiller-dauerstress-768x644.jpg 768w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/02/erziehungskiller-dauerstress-705x591.jpg 705w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/02/erziehungskiller-dauerstress.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Erziehen wir schlechter, wenn wir unter Stress stehen? Für die Erklärung dieser These muss ich etwas wissenschaftlicher herangehen.<br />
Stress ist eine Reaktion auf Gefahren, die unseren Vorfahren zu Urzeiten ein Überleben ermöglicht hat. Wurde eine Gefahr wahrgenommen, schaltet sich der Verstand aus und die Amygdala, der Teil unseres Gehirns der für Angst und Stress zuständig ist, feuert los. Bei Gefahr hieß es in Urzeiten fliehen oder kämpfen. Die Amygdala bereitet Reaktionen auf eine Wahrnehmung heute immer noch genauso wie damals vor:<br />
&#8211;</p>
<ul>
<li>aktiviert Stress- und Notfallsystem</li>
<li>Herzschlag wird beschleunigt</li>
<li>Atmung wird schneller und flacher</li>
<li>Blutdruck wird erhöht</li>
<li>Ausschüttung von Hormonen die uns wach machen, wie Adrenalin und Cortisol</li>
<li>Immunsystem und Verdauung werden gedrosselt, damit genug notwendige Energie zur Verfügung steht</li>
<li>Zwischenspeichern von Erinnerungen werden zeitweise gestoppt</li>
<li>Reduzierung unseres Mitgefühls</li>
<li>Produktion von Glückshormonen wird gedrosselt</li>
</ul>
<p>Die Amygdala ist dabei blitzschnell und arbeitet in Bruchteilen von Sekunden. Erfolgt kein weiterer Stressreiz hört die Amgdala nach nur etwa 10 Sekunden auf zu feuern und nach 10 Minuten ist auch unser Hormonspiegel wieder da, wo er vor dem Sinnesreiz gewesen ist. Körperlich sind wir dann wieder im Normalmodus.</p>
<p>Was hat das jetzt mit unserer Erziehung zu tun? Während dieses Stresssystem ursprünglich mal eine feine Sache war, befinden sich die meisten von uns heute in einer Art Dauerstress. Zeitdruck schon morgens beim Aufstehen, nörgelnde Kinder, nervige Kollegen oder Stress mit den Vorgesetzten, der Rückweg zur Kita dauert zu lange, ich muss noch einkaufen und ein Geburtstagsgeschenk brauche ich auch noch. Kurz gesagt, unser Tag ist einfach zu voll und das Notfallsystem läuft dauerhaft in unserem Körper ab. Abends pocht das Herz wie wild, man fühlt sich ausgelaugt und kann nicht abschalten. Für diesen Dauerstress ist unser Hirn nicht gemacht. Jeder der bis hierhin gelesen hat, wird ahnen, dass das nicht gut gehen kann. Vielleicht kennen wir den einen oder anderen der folgenden Gedanken.</p>
<p>??? ???? ????? ???? ???? ??????! Je mehr Dauerstress, desto häufiger bleibt der Verstand ausgeschaltet, Analysieren, Planen denke fällt uns dann immer schwerer.</p>
<p>??? ?????? ???? ???ö?????! Das Gehirn bleibt auf Gefahr programmiert und wir nehmen die Situation negativer wahr, als es unsere Umgebung vielleicht tut. Wir übersehen die vielen guten Verhaltensweisen.</p>
<p>?? ???? ??? ????ü????? Überreizung der Amygdala lässt diese bei jedem kleinen Reiz anspringen. Wir bewerten überwiegend mit Wut und Angst. Positives und Gutes können wir uns für die Zukunft nicht vorstellen.</p>
<p>?? ??? ??? ????????? ????????ü????? Stress drosselt das Kurzzeitgedächtnis. Uns fallen wichtige Dinge nicht ein oder wir vergessen vieles, das stresst uns zusätzlich.</p>
<p>????? ???? ????? ?? ??! Unter Dauerstress fällt es uns schwerer, empathisch zu sein.</p>
<p>Fakt ist, Dauerstress ist ein Problem. Denn es wird mit der Zeit immer schwerer, runterzufahren und die Stressreaktion abzuschalten. Das kann zu dauerhaften Schäden am Hormonsystem und schließlich zu Burnout und Depressionen führen.<br />
Was hat das mit Erziehung zu tun? Forschungen konnten nachweisen, dass gestresste Eltern deutlich negativeres Erziehungsverhalten zeigen. Sie schreien und schimpfen häufiger, sind ungeduldiger und weniger mitfühlend. Sie stellen Anforderungen, denen Kinder nicht genügen können. All diese Anforderungen stellen wiederum die Kinder unter Stress und diese beginnen oft, sich problematisch zu verhalten oder sie werden ganz still. Damit wird das zum Teufelskreis.<br />
Deshalb ist es wichtig, mit kleinen Veränderungen Wege aus dem Dauerstress zu finden.</p>
<ol>
<li>Entschleunigt den Alltag durch eine optimalere Organisation mit Strukturen und festen Routinen.</li>
<li>Baut Meditation, Sport, Bewegung im Freien zum Runterfahren in den täglichen Ablauf ein.</li>
<li>Seid nicht zu streng mit euch und der Familie. Ihr müsst nicht perfekt sein und dürft Fehler machen, genau wie eure Kinder.</li>
</ol>
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		<title>Magischer Sand</title>
		<link>https://awo-mulde-collm.de/magischer-sand/7589/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geschäftsstelle Grimma]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 13:48:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Themen Kleinkind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr braucht: Mehl Öl (Babyöl oder Speiseöl, wobei Babyöl teils angenehmer riecht) So funktioniert es: Mehl und Öl im Verhältnis 8:1 (z.B. 8 Tassen Mehl auf 1 Tasse Öl) in eine große Schüssel geben. Ausgiebig kneten und dabei alles komplett vermischen, bis eine sandige, leicht krümelige Konsistenz entsteht, aus der sich leicht Kugeln formen lassen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-7591" src="https://www.awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/dl-magischer-sand-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/dl-magischer-sand-300x300.png 300w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/dl-magischer-sand-80x80.png 80w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/dl-magischer-sand-768x770.png 768w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/dl-magischer-sand-36x36.png 36w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/dl-magischer-sand-180x180.png 180w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/dl-magischer-sand-703x705.png 703w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/dl-magischer-sand.png 922w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ihr braucht:</strong><br />
Mehl<br />
Öl (Babyöl oder Speiseöl, wobei Babyöl teils angenehmer riecht)</p>
<p><strong>So funktioniert es:</strong><br />
Mehl und Öl im Verhältnis 8:1<br />
(z.B. 8 Tassen Mehl auf 1 Tasse Öl) in eine große Schüssel geben.</p>
<p>Ausgiebig kneten und dabei alles komplett vermischen, bis eine sandige, leicht krümelige Konsistenz entsteht, aus der sich leicht Kugeln formen lassen, die gleichzeitig einfach wieder zerfallen.<br />
Lasst dabei die Kinder ausgiebig mitmachen, das schult die Wahrnehmung, sowie die Motorik und ist gleichzeitig eine tolle Sinneserfahrung.</p>
<p>Dann kann auch schon losgespielt werden &#8211; sei es als Baustelle, Grundlage für Förmchen, &#8222;Sandkuchen&#8220; usw. &#8211; im Grunde alles, was man im Sandkasten auch spielen und machen kann.<br />
So bietet der Magische Sand eine Basis für stundenlangen Spielspaß.</p>
<p>Der Magische Sand ist in einem luftdicht verschlossenen Gefäß auf jeden Fall ein paar Tage bis zu Wochen haltbar. Einen guten Indikator bildet hierbei der Geruch: wenn es anfängt zu müffeln, muss/ kann der Sand weg.</p>
<p><strong>ACHTUNG:</strong><br />
Wie auch beim Outdoor-Sand bleibt bei diesem Spielvergnügen Dreck nicht aus. Zwar kriecht diese Art Sand nicht ganz so in alle Ecken wie normaler Sand und Reste, welche aus dem Gefäß herausfallen, lassen sich recht unkompliziert zusammenkehren bzw. wegsaugen. Gleichzeitig bietet es sich an gegebenfalls eine große Plane unterzulegen und ein relativ großes Gefäß zu wählen, wo so viel wie möglich drin bleibt, um den Reinigungsaufwand hinterher möglichst gering zu halten.</p>
<p>Viel Spaß beim Ausprobieren, Euer Team der AWO Familienbildung Döbeln.</p>
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		<title>Gemeinsam fit für die Schule!</title>
		<link>https://awo-mulde-collm.de/gemeinsam-fit-fuer-die-schule/7585/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geschäftsstelle Grimma]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 13:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Themen Kleinkind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele unserer Eltern zerbrechen sich derzeit den Kopf – zu unterschiedlichen Themen. Eines davon lautet Vorschule und wie man die Voraussetzungen dafür zu Hause schafft. „Zwischen Homeoffice, Schulbetreuung des älteren Kindes, dem Haushalt und der Betreuung des Kleinkindes, soll ich auch noch gut gelaunt die Vorschule meiner 5 jährigen übernehmen?“ &#8211; so lautete die Aussage [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-7586" src="https://www.awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/online-kurse-vorschule-300x251.png" alt="" width="300" height="251" srcset="https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/online-kurse-vorschule-300x251.png 300w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/online-kurse-vorschule.png 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Viele unserer Eltern zerbrechen sich derzeit den Kopf – zu unterschiedlichen Themen. Eines davon lautet Vorschule und wie man die Voraussetzungen dafür zu Hause schafft. „Zwischen Homeoffice, Schulbetreuung des älteren Kindes, dem Haushalt und der Betreuung des Kleinkindes, soll ich auch noch gut gelaunt die Vorschule meiner 5 jährigen<br />
übernehmen?“ &#8211; so lautete die Aussage einer frustrierten Mama. Wir haben unsere Eltern zum Thema Vorschule befragt und finden die positiven Reaktionen auf das Thema „Vorschule, geht auch zu Hause!“ überwältigend. Wir wissen von den Eltern, dass gerade viele Sorgen bestehen, welche Auswirkung das fehlende Vorschulangebot auf den späteren Schulbesuch haben wird. Erstmal möchten wir euch die Angst nehmen, denn auch zu Hause beim Arbeiten mit alltäglichen Dingen könnt ihr die Kinder stets super und ganz spielerisch unterstützen. So zum Beispiel beim Zählen der Treppenstufen, bei Suchaufgaben im Bilderbuch, beim Tischdecken oder beim Spielen im Kaufmannsladen. Im Familienalltag steckt sehr viel Potential und wir benötigen nur für wenige Vorschulbereiche zusätzliches Material. Trotzdem möchten wir euch gerne unter die Arme greifen und haben für die Kinder ab 5 Jahren ein buntes Vorschulprogramm vorbereitet. Mit unterschiedlichen Methoden werden wir uns so den Themen: Mengen, Farben, Zählen, logischem Denken, Anlauten oder der Graphomotorik widmen.<br />
Wir freuen uns schon sehr auf die erste gemeinsame Veranstaltung. Diese findet am Montag 01.02.2021 um 10.00 Uhr statt. Anmelden müsst ihr euch per Mail: fa&#109;&#105;&#108;&#x69;&#x65;&#x6e;&#x74;re&#102;&#102;&#64;&#x61;&#x77;&#x6f;&#x2d;mu&#108;&#100;&#101;&#x2d;&#x63;&#x6f;&#x6c;lm&#46;&#100;&#101;.<br />
Im heutigen Online-Elterncafé ab 10.00Uhr werden wir das Thema Vorschule, unsere Onlineveranstaltung sowie die Ideen dazu vorstellen und natürlich eure Fragen beantworten. Gern könnt ihr euch ebenfalls noch anmelden, mailt uns einfach bei Interesse und wir schicken euch den Link für das Login zu. Nutzt wieder unsere Mail: <a href="ma&#105;&#108;&#116;&#x6f;&#x3a;&#x66;&#x61;&#x6d;il&#105;&#101;&#110;&#x74;&#x72;&#x65;&#x66;&#x66;&#64;a&#119;&#111;&#45;&#x6d;&#x75;&#x6c;&#x64;&#x65;-c&#111;&#108;&#108;&#x6d;&#x2e;&#x64;&#x65;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#x66;&#x61;&#x6d;&#x69;&#108;&#105;ent&#x72;&#x65;&#x66;&#x66;&#64;&#97;wo-&#x6d;&#x75;&#x6c;&#x64;&#101;&#45;&#99;ol&#x6c;&#x6d;&#x2e;&#x64;&#101;</a>!<br />
Viele Grüße<br />
euer Team AWO Familienbildung Muldental</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erziehung ist kein Experiment und RTL-Formate keine geeigneten Ratgeber</title>
		<link>https://awo-mulde-collm.de/erziehung-ist-kein-experiment/7412/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geschäftsstelle Grimma]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2021 11:32:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familienhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kindeswohl]]></category>
		<category><![CDATA[Lockdown]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awo-mulde-collm.de/?p=7412</guid>

					<description><![CDATA[<p>Liebe Eltern, aus aktuellem Anlass möchten wir euch wiederholt unsere volle Unterstützung und Beratung zusichern. Wir wissen, dass der Alltag in Familien mit kleinen Kindern nicht immer einfach ist und stehen euch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Jedoch sind Formate, wie am Sonntag bei einem Privatsender in einer neuen Sendereihe gelaufen sind, keine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-7421" src="https://www.awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/rtl-formate-kein-geeigneter-ratgeber-300x251.jpg" alt="" width="300" height="251" srcset="https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/rtl-formate-kein-geeigneter-ratgeber-300x251.jpg 300w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/rtl-formate-kein-geeigneter-ratgeber-1030x863.jpg 1030w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/rtl-formate-kein-geeigneter-ratgeber-768x644.jpg 768w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/rtl-formate-kein-geeigneter-ratgeber-705x591.jpg 705w, https://awo-mulde-collm.de/wp-content/uploads/2021/01/rtl-formate-kein-geeigneter-ratgeber.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Liebe Eltern,</p>
<p>aus aktuellem Anlass möchten wir euch wiederholt unsere volle Unterstützung und Beratung zusichern. Wir wissen, dass der Alltag in Familien mit kleinen Kindern nicht immer einfach ist und stehen euch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.<br />
<strong>Jedoch sind Formate, wie am Sonntag bei einem Privatsender in einer neuen Sendereihe gelaufen sind, keine geeigneten Ratgeber.</strong><br />
Allein der reißerische Titel &#8222;Erziehe dein Kind, wie einen Hund&#8220;, sowie die menschenverachtende Idee, dass Kinder ähnlich wie Hunde auf das gewünschte Verhalten konditioniert werden können, widerspricht einer bindungsorientierten und menschenwürdigen Erziehung. Ebenso, dass die Sendung als Experiment bezeichnet wird, spiegelt die verachtenswürdigen Ansichten der Macher wider. Herabwürdigung von Kindern zur Unterhaltung, wir sind fassungslos bei dieser Darstellung. Mit Kindern macht man keine Experimente! Kinder haben Rechte! Sie haben das Recht auf eine gewaltfreie liebevolle Erziehung und die Achtung ihrer Menschenwürde.<br />
Mit dieser Ansicht stehen wir nicht allein. Zahlreiche Pädagogen, Psychologen und Wissenschaftler sind in den vergangenen Tagen Sturm gegen die Ausstrahlung gelaufen. Es paar lesenswerte Meinungen findet ihr hier.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=247250963432064&amp;set=a.212405096916651" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.facebook.com/katiasaalfrank</a><br />
<a href="https://www.welt.de/vermischtes/article223569768/Kritik-an-RTL-Sendung-Kinder-trainieren-wie-Hunde.html?cid=onsite.onsitesearch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.welt.de/&#8230;/Kritik-an-RTL-Sendung-Kinder&#8230;</a></p>
<p>Das Problem ist, dass Eltern Inhalte der Sendung nachahmen könnten, die aber keinen Psychologen oder Pädagogen an ihrer Seite haben. Es besteht die ernste Befürchtung, dass Kinder darunter leiden werden. Eltern, die sich mit dem Verhalten ihrer Kinder überfordert fühlen, haben Beratung verdient &#8211; und kein Hundetraining!<br />
Wir finden es wichtig, dass so viele Eltern wie möglich davon überzeugt werden, auch zukünftig diese Sendung nicht einzuschalten. Es wird von den Einschaltquoten abhängig sein, ob die Sendung weiter ausgestrahlt wird.<br />
Wer noch mehr tun möchte, kann eine Petition unterzeichnen, die die Einstellung der Sendung fordert.</p>
<p>Diese findet ihr hier: <a href="https://www.change.org/p/rtl-television-gmbh-erziehe-dein-kind-wie-einen-hund-verhindern?recruiter=false&amp;recruited_by_id=7c427c80-3fb3-11eb-a84f-3f997369a8b4&amp;fbclid=IwAR2po4NXbBChYZyaam5zmolN-QBpUinsjEH6fVG6c1WA-JGbYfykHklJxYs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.change.org/&#8230;/rtl-television-gmbh-erziehe&#8230;</a></p>
<p>Wenn ihr Hilfe und Rat benötigt, könnt ihr euch wie immer an uns wenden. Wir werden uns nach Kräften bemühen, euch in jeder Situation zu unterstützen.<br />
<strong>Jede (Re-) Aktion eines Kindes hat eine Ursache, die wir Eltern ergründen und verstehen müssen. Hinter jedem Verhalten eures Kindes steht ein Bedürfnis. Versuchen wir Kinder zu konditionieren wie einen Hund, dann übergehen wir die kindlichen Gefühle und Kompetenzen. Damit kann die gesunde Entwicklung eines Kindes gehemmt werden.</strong><br />
Wichtig ist, dass wir dem Kind seine Würde lassen, es nicht bloßstellen und seinen Bedürfnissen gerecht werden. Mit unseren bisherigen Beiträgen haben wir versucht, euch Wege aufzuzeigen, wie ihr eure Kinder besser verstehen und mit schwierigen Situationen umgehen könnt.<br />
Traut euch, noch mehr Fragen zu stellen, um konkrete Lösungswege zu bitten oder euch alternative Handlungsweisen aufzeigen zu lassen.<br />
Das Team der AWO Familienbildung Muldental sind für euch da!</p>
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		<title>Geschenkeflut zu Weihnachten</title>
		<link>https://awo-mulde-collm.de/geschenkeflut/7334/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geschäftsstelle Grimma]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 19:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen Kleinkind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von Ilka Schober aus der AWO Familienbildung Muldental und Vivian Hellwig, Fachberaterin Sprache Wieder einmal stehen Eltern vor der Frage, wie sie ihren Kindern Freude machen, ohne dass Weihnachten zur Materialschlacht wird. Doch man schenkt immer mehr, immer teurer und inzwischen gern auch mal zwischendurch. Dabei geht diese Flut von Geschenken an den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag von Ilka Schober aus der AWO Familienbildung Muldental und Vivian Hellwig, Fachberaterin Sprache</em></p>
<p>Wieder einmal stehen Eltern vor der Frage, wie sie ihren Kindern Freude machen, ohne dass Weihnachten zur Materialschlacht wird. Doch man schenkt immer mehr, immer teurer und inzwischen gern auch mal zwischendurch. Dabei geht diese Flut von Geschenken an den eigentlichen Bedürfnissen der Kinder vorbei. Die Folge ist, dass die Freude der Kinder nur kurz ist. Insbesondere kleine Kinder sind schnell überfordert. Grenzenloses Schenken führt in der Folge dazu, dass Kinder lernen, ihren Wert über die Anzahl und den Wert der Geschenke zu definieren.</p>
<p><strong>Wunschzettel als Grenzensetzer</strong><br />
Die Lösung dieses Dilemmas ist einfach. Steuert das Schenken durch Wunschzettel, die ihr gemeinsam mit dem Kind malt oder schreibt. Trefft konkrete Absprachen mit der Verwandtschaft. Es kann sein, dass es schwer ist die Omas, Onkel und Tanten von der Notwendigkeit einer Regelung zu überzeugen. Seid hier klar und deutlich. Die Liebe der Kinder kann nicht an einem Tag im Jahr durch ein überteuertes Geschenk ausgeglichen werden.<br />
Insbesondere kleine Kinder sollten nicht mehr als 3 Geschenke insgesamt bekommen. Wichtiger ist, dass ihr mit den Kindern gemeinsam spielt, singt, vorlest usw. Zeit und Aufmerksamkeit sind die besseren Geschenk.<br />
Übrigens ist es nicht schlimm, wenn ein Kind nicht alle Wünsche erfüllt bekommt. So lernen sie, dass man nicht alles haben kann, was man sich wünscht. Für das Kind ist Weihnachten viel spannender und die Vorfreude größer, wenn es nicht weiß, was am Ende tatsächlich unter dem Baum liegt.</p>
<p><strong>Spielzeug – eine der wichtigsten Lernquellen</strong><br />
Spielzeug verteufeln sollte man jedoch nicht. Denn Spielen ist super wichtig und hilft unter anderem bei der Sprachentwicklung. Es ist eine der wichtigsten Lernquellen in der Kindheit. Durch das Spiel erlernen Kinder neue Fähig- und Fertigkeiten aus eigener Motivation heraus. Sie entdecken und verstehen beispielsweise ihre Umwelt, lernen Sprache zu verstehen und zu sprechen, werden selbstwirksam und kreativ, lernen sich abzugrenzen, verstehen was funktioniert und was nicht.<br />
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die richtige Verwendung der richtigen Spielzeuge die Entwicklung fördern und die Wahrscheinlichkeit von Entwicklungsverzögerungen verringern kann. Doch was ist richtig und was ist falsch? Kleine Kinder sind anfällig für Ablenkungen – wird zu viel Spielzeug gleichzeitig angeboten, so leidet die Kreativität der Kinder und es kann sich schnell eine Reizüberflutung und drohende Überforderung entwickeln.</p>
<p><strong>Emotionalen Bezug zum Spielzeug herstellen – aber wie?</strong><br />
Gerade in der vorweihnachtlichen Zeit fällt der Blick schnell in das prall gefüllte Kinderzimmer. Eltern erinnern sich an das Spielzeug, das dem Kind letztes Jahr geschenkt wurde und nun unbenutzt in der Ecke liegt. Dass Kinder älter werden und Spielzeug deswegen unattraktiv werden kann, ist selbsterklärend. Wie aber kann vermieden werden, dass das Kind ein Spielzeug bekommt, welches nach ein paar Wochen in der Kiste unterm Bett einstaubt? Das Stichwort ist: Die Bedeutung des Spielzeuges. In unserer heutigen Gesellschaft gibt es ein breites Angebot an Spielsachen und das in 3-Facher Ausführung. Damit Kinder jedoch nicht als selbstverständlich erachten, immer und überall alles zu bekommen, ist es wichtig, dass Kinder den emotionalen Bezug zum Spielzeug herstellen.</p>
<p>Statt neue Puppensachen für die Püppi zu kaufen, können alte Babysachen des Kindes rausgesucht werden. Statt einen Adventskalender mit vielen unterschiedlichen Krimskrams zu füllen, steigert die Spannung mit Lego – jeden Tag kommen Teile dazu und ergeben am Ende das fertige Auto oder Flugzeug. Statt die Murmelbahn im Laden zu kaufen, könnt ihr auch selber eine bauen. Überlegt gemeinsam mit euerm Kind, wie die Bahn aussehen soll und was ihr dafür benötigt.</p>
<p>Das stärkt zudem nicht nur die Kreativität des Kindes (und eure), sondern auch die Eltern-Kind-Beziehung. Ihr werdet außerdem überrascht sein, was euer Kind alles kann. Seid jedoch nicht demotiviert, wenn es nicht euern Vorstellungen entspricht, das selbstgemachte Spielzeug nicht „hübsch“ geworden ist und wenn es auch mal Knatsch und Tränen gibt. Der gemeinsame Prozess des Selbstaktivwerdens zählt und gibt dem Spiel(Zeug) eine ganz besondere Bedeutung.</p>
<p>Literaturhinweis: Ulrike Leubner: Vorsicht Spielzeuglawine. (Edition Claus, 2019)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Backen zur Weihnachtszeit</title>
		<link>https://awo-mulde-collm.de/backen-zur-weihnachtszeit/7022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geschäftsstelle Grimma]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 14:10:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen Kleinkind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch den ganz kleinen Weihnachtszwergen macht Backen meist riesigen Spaß. Deswegen will ich euch heute ein einfaches Plätzchenrezept und ein paar Ideen präsentieren. In meiner Familie ist die Weihnachtbäckerei eine beliebte Tradition geworden, die wir heute noch pflegen, obwohl meine Kinder schon groß sind.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Beitrag von der AWO Familienbildung Muldental)</p>
<p>Auch den ganz kleinen Weihnachtszwergen macht Backen meist riesigen Spaß. Deswegen will ich euch heute ein einfaches Plätzchenrezept und ein paar Ideen präsentieren. In meiner Familie ist die Weihnachtbäckerei eine beliebte Tradition geworden, die wir heute noch pflegen, obwohl meine Kinder schon groß sind.<br />
Die Vorbereitung ist natürlich wichtig. Schürzchen an, Hände gemeinsam waschen, Weihnachtslieder an und die Utensilien bereitstellen.</p>
<ul>
<li>250g Mehl (wenn ihr ein Drittel des Mehls mit Stärke ersetzt, wird der Teig mürber und weicher)</li>
<li>125g Butter</li>
<li>70g Zucker</li>
<li>1 Ei</li>
<li>1 Prise Salz</li>
</ul>
<p>Jetzt lasst die Kleinen an die Rührgeräte oder sie die Zutaten zugeben. Ei, Butter und Zucker verrühren, bis der Zucker sich auflöst. Mehl und Salz zugeben. Wenn der Teig fester wird, darf gern mit der Hand weiter geknetet werden. Das macht den Kleinen den meisten Spaß. Wenn der Teig nicht mehr klebt wird er ca. 30 min kalt gestellt.<br />
In der Zwischenzeit werden die Ausstechformen bereitgelegt und Platz zum Ausrollen und Ausstechen geschaffen. Bezieht die Kinder bei allem aktiv mit ein, das macht selbstbewusst.<br />
Dann wird der Teig kurz geknetet und ausgerollt. Ich selbst mag es nicht so dünn und mach den Teig ca. 5-7 mm dick. Jeder so, wie er mag. Auch das Ausrollen können die Kinder mit euch gemeinsam machen.<br />
Dann ran an die Förmchen und los geht das Ausstechen. Zeigt den Kindern, dass die Förmchen richtig bis ganz runter gedrückt werden müssen, damit der Teig sich löst. Auch genascht werden darf schon.<br />
Platziert den rohen Teig auf dem Blech und ihr könnt es gleich so backen oder schon erste Verzierungen vornehmen. Mit einem verqirlten Eigelb bepinseln und mit gehackten Nüssen, Mandeln oder backfesten Streuseln verzieren.<br />
Bei ca 175°C goldgelb backen. Passt am heißen Ofen auf, dass die Kinder jetzt aus sicherer Entfernung nur zuschauen. Danach kann weiter nach Wunsch verziert und dekoriert werden. Zuckerguss, Puderzucker, Kuvertüre ist alles denkbar und macht den Kleinen riesigen Spaß. Ärgert euch nicht, wenn die Küche nun ein bisschen nach Schlachtfeld aussieht, das gehört dazu. Mit Ruhe und Gleichmut verschafft ihr eurem Nachwuchs eine wundervolle weihnachtliche Erfahrung, bei der sie sich ausprobieren und kreativ sein können.Viel Spaß beim Nachbacken und Naschen.</p>
<p>Eine frohe Adventszeit wünscht euch eure Ilka vom Team AWO Familienbildung Muldental</p>
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		<title>Umgang mit unerwünschten Erziehungstipps</title>
		<link>https://awo-mulde-collm.de/umgang-mit-unerwuenschten-erziehungstipps/6953/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geschäftsstelle Grimma]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 07:26:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Familienhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Krabbelgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awo-mulde-collm.de/?p=6953</guid>

					<description><![CDATA[<p>Junge Eltern kennen das - Kritik an und Kommentare zum Umgang mit dem Nachwuchs verunsichern und verletzen manchmal.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Beitrag von der AWO Familienbildung Muldental)</p>
<h4>&#8222;Dein Kind wickelt dich aber ganz schön um den Finger&#8220;</h4>
<p>Wenn der ersehnte Nachwuchs endlich da ist und der Alltag einkehrt, wird den meisten Eltern bewusst, dass doch nicht alles so ist, wie man es sich vorgestellt hat. Dann ist Hilfe und Rat von Familie und Freunden meist hilfreich und willkommen.<br />
Dennoch passiert es oft, dass Eltern auch ungewollte Kommentare und Kritik versteckt in gut gemeinten Tipps hören müssen. Sie hören Sätze wie :</p>
<ul>
<li>Du kannst das Kind auch mal schreien lassen!</li>
<li>Du schleppst dein Kind zu viel rum!</li>
<li>Und, schläft es schon allein?</li>
<li>Findest du nicht, dass du langsam abstillen solltest?</li>
<li>Damit verwöhnst du es noch!</li>
<li>Lass dir nicht auf der Nase herumtanzen!</li>
<li>Zu unserer Zeit haben wir das so gemacht…</li>
</ul>
<p>Lasst euch nicht verunsichern. Die Natur hat es so angelegt, dass insbesondere Mütter meist richtig auf die Bedürfnisse ihrer Kinder reagieren. Wenn ihr also auf euren Instinkt und Bauchgefühl hört, liegt ihr oft richtig.<br />
An dieser Stelle möchte ich noch kurz den wichtigen Hinweis einwerfen, dass man insbesondere kleine Kinder nicht verwöhnen kann, sie machen nichts mit Absicht und manipulieren nicht. Bei Kindern unter einem Jahr geht es immer ausschließlich um Bedürfnisbefriedigung. <strong>Und nein, ihr müsst euch nicht rechtfertigen, wenn ihr den Bedürfnissen eures Kindes nachkommt.</strong></p>
<p>Wie regiert man am besten auf unerwünschte Äußerungen? Es hängt natürlich immer von der Situation ab und der Person ab, die euch ungefragt Ratschläge erteilt. Die Einwände der eigenen (Schwieger-)Eltern werten wir sicher anders, als die der Erzieherin in der Kita oder der wohlmeinenden Nachbarin. Folgende Reaktionen sind denkbar:</p>
<ul>
<li><em>„Danke für den Rat, aber wir haben uns für eine andere Vorgehensweise entschieden“</em><br />
oder</li>
<li><em>„Danke für den Hinweis, ich werde darüber nachdenken“</em> (So gewinnst du Zeit und musst nicht sofort reagieren. Vielleicht ist ja was dran.)</li>
<li><em>„Was würdest du denn an meiner Stelle tun?“</em> (So lassen sich wertvolle Tipps von einfacher Besserwisserei unterscheiden.)</li>
<li><em>„Ich respektiere deine Meinung, aber ich möchte meinen eigenen Fehler machen“</em> (geeignete Reaktion auf Einmischung der Eltern)</li>
<li><em>„Das geht Sie wirklich nichts an und ich möchte auch keine Ratschläge von Ihnen hören.“</em> (So verbittet man sich die Einmischung von Fremden in der Öffentlichkeit)</li>
</ul>
<p>Das Team der AWO Familienbildung Muldental wünscht euch eine tolle Zeit mit euren Kindern, Hilfe und Rat wenn ihr sie braucht und die Kraft und das Selbstbewusstsein auf verletzende oder unnötige Äußerung angemessen zu reagieren.</p>
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